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FSV Schleiz auf FuPa

1.Mannschaft : Spielbericht Thüringenliga, 22.ST

FSV Ohratal   FSV Schleiz
FSV Ohratal 2 : 1 FSV Schleiz
(1 : 1)
1.Mannschaft   ::   Thüringenliga   ::   22.ST   ::   01.05.2022 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Albert Pohl

Assists

Frank Gerisch

Gelbe Karten

Martin Berger, Tim Sluga, Andre Hoyer, Amel Nukovic

Gelb-Rote Karten

Tim Sluga (76.Minute)

Zuschauer

100

Torfolge

0:1 (23.min) - Albert Pohl (Frank Gerisch)
1:1 (40.min) - FSV Ohratal
2:1 (48.min) - FSV Ohratal

Erste Niederlage des Jahres: FSV Schleiz lässt nach Führung die Zügel schleifen

Nun hat es also auch den FSV Schleiz erwischt. Mit bis dato 16 von 18 möglichen Punkten waren die Rennstädter das letzte verbliebene Thüringenliga-Team, das im Kalenderjahr 2022 noch unbesiegt war. Das ist nun Geschichte. Und das ausgerechnet beim Schlusslicht FSV Ohratal könnte man meinen. Doch letztlich ist es nur ein weiterer Nachweis dafür, dass die beliebte Sportlerfloskel, dass jeder jeden schlagen kann, in dieser Liga tatsächlich absolut treffend ist – in diesem Fall eben zum Leidwesen von FSV-Trainer Roger Fritzsch und seiner Mannschaft.

„Glückwunsch an Ohratal. Für uns war es eine sehr bittere, aber auch vermeidbare Niederlage. Wir hatten eigentlich von Beginn an alles gut im Griff und gehen auch hochverdient in Führung. Aber wie schon so oft in dieser Saison haben wir zu wenig Konzentration und Abstimmung bei Standards gegen uns und kassieren kurz vor und nach der Halbzeit zwei völlig dumme Gegentore“, so der Schleizer Coach.

Dass mit Kapitän Mirko Horn und Robby Kögler gleich beide etatmäßigen Innenverteidiger fehlten, konnte in der Defensivarbeit zwar weitgehend kompensiert werden, beim Verteidigen von ruhenden Bällen hätte aber insbesondere die Präsenz eines Mirko Horn den Schleizern zweifelsohne gut getan. Da aus dem Spiel heraus – abgesehen von den letzten Minuten – kaum etwas anbrannte, wäre aus Gästesicht so auch gut und gerne ein dreckiges 1:0 möglich gewesen. „Zwar lassen wir vorn zwei Großchancen liegen, aber so ein Spiel muss man dann eben auch mal zu null gewinnen können“, meinte entsprechend Roger Fritzsch. Aber wäre, wäre Fahrradkette …

Stattdessen müssen sich die Schwarz-Gelben den Vorwurf gefallen lassen, die Zügel nach einem dominanten Beginn und der verdienten Führung durch Albert Pohls 14. Saisontor zu sehr schleifen gelassen zu haben. Die Strafe dafür folgte durch Marty Jungs Ausgleich, der nach einem Freistoß von Max Wildies starker Vorarbeit profitierte. Kurz nach Wiederanpfiff ließ Nico Baum nach einem Eckball die Ohrataler Führung folgten und nun wurde es plötzlich für die Gäste richtig schwierig, sich gegen die nun besser sortierten Hausherren in Szene zu setzen.

Zusätzlich torpediert wurde das Vorhaben Ausgleich eine Viertelstunde vor Schluss, als sich der eben erst verwarnte Tim Sluga mit einem völlig unnötigen Einsteigen die Ampelkarte abholte. Die Trotzreaktion folgte zwar auf dem Fuß, doch von Frank Gerisch in Szene gesetzt, donnerte Albert Pohl das Leder aus Mittelstürmerposition nur gegen Stefan Horns ausgestreckte Fäuste – das war‘s.

Ein weiteres Mal sollte es den in Unterzahl anrennenden Gästen nicht mehr gelingen, den Ausgleich auf dem Fuß zu haben. Stattdessen hätten die Ohrataler, denen neben Marty Jung auch Kapitän Philipp Kiebert wieder zur Verfügung stand, mindestens einen ihrer Konter gegen die nun völlig blank stehenden Schleizer zur Entscheidung abschließen müssen.