FSV Schleiz e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Landesklasse I, 15.ST (2018/2019)

SG VfR B. Lobenstein   FSV Schleiz
SG VfR B. Lobenstein 2 : 0 FSV Schleiz
(1 : 0)
1.Mannschaft   ::   Landesklasse I   ::   15.ST   ::   23.03.2019 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Gelbe Karten

Marco Saß, Maximilian Woitzik

Zuschauer

380

Torfolge

1:0 (45.min) - SG VfR B. Lobenstein
2:0 (68.min) - SG VfR B. Lobenstein

Derbysieg geht an den VfR Bad Lobenstein

Die Kurstadt Bad Lobenstein bleibt eine Festung. Ob im Koseltal oder in der Poststraße: Auf heimischem Geläuf hat der VfR das Verlieren verlernt. Seit dem 4. November 2017 kassierten die Bad Lobensteiner keine Heimniederlage mehr, woran auch der FSV Schleiz im Oberlandderby nichts ändern konnte. Nach 90 umkämpften Minuten, an deren Ende eine 0:2-Schlappe stand, machte in der FSV-Kabine der gern gebrauchte Spruch die Runde, dass man noch zwei Stunden hätte spielen können und den Ball nicht im gegnerischen Kasten untergebracht hätte. Keine Hochkaräter am Fließband, aber zumindest die eine oder andere gute Einschussmöglichkeit bot sich den Gästen speziell in Hälfte zwei. Doch auch ohne zu zaubern hielt VfR-Keeper Richie Steinbein die Null. Zumeist verfehlten die FSV-Kicker sein Gehäuse, das, was aufs Tor kam, bleib harmlos.

Und auf der Gegenseite? „Da haben wir zwei von unseren vier klaren Torchancen zum verdienten Derbysieg genutzt“, wie VfR-Trainer Heiko Becker bilanzierte, der seiner Elf ein gutes Zeugnis ausstellte. „Wir haben defensiv sehr gut gearbeitet und wenig zugelassen. Und in der Offensive suchten wir immer spielerische Lösungen“, so Becker weiter.

Sein Gegenüber, Roger Fritzsch, sah naturgemäß vor allem die eigenen Versäumnisse, die zur Derbypleite führten: „Wir waren in den ersten 30 Minuten die deutlich bessere Mannschaft, haben es aber verpasst in Führung zu gehen. Das Gegentor kurz vor der Halbzeit hat uns extrem getroffen. Dennoch müssen wir durch Markus Stankowski kurz nach der Pause den Ausgleich erzielen.“ Der Gelang aber nicht, weil der Schleizer Angreifer den Ball aus Nahdistanz nicht richtig traf, so dass es vorerst beim 1:0 blieb. Für das zeigte sich Markus Baer zuständig, der nach Janek Köchers Bogenlampe von der Grundlinie genügend Platz hatte, Maß zu nehmen, und das Leder von kurz vor der Strafraumgrenze mit einer herrlichen Direktabnahme in die Maschen jagte (45.).

Bereits in den Minuten zuvor hatte der VfR zwei Riesen. Zunächst klärte Marco Saß nach Sebastian Mais Heber in höchster Not, anschließend setzte Oliver Hölzel seinen Kopfball nach Mai-Flanke nur knapp über den Querbalken. Auf der anderen Seite vergab Abdou Sharki in der Anfangsphase die beste FSV-Chance, als er eine Flanke von rechts in bester Position verpasste. Ansonsten war der Spiel der Rennstädter durchaus gefällig, am Strafraum war jedoch zumeist Endstation und außer Stankowski traute sich auch niemand den Abschluss aus der zweiten Reihe zu.

Im zweiten Durchgang wurden die Angriffsbemühungen zwar etwas zielstrebiger, „aber in den entscheidenden Situationen fehlt uns leider momentan die letzte Entschlossenheit“, so FSV-Coach Fritzsch. Entsprechend musste er mit ansehen, wie ein VfR-Konter in der 68. Minute zur Vorentscheidung führte. Von Mai geschickt kam Hölzel zum Abschluss und Saß‘ Abwehrbein gab dem Ball die entscheidende Richtungsänderung. „Beim 2:0 verteilen wir durch fehlende Kommunikation – wie bereits in der Vorwoche – ein Geschenk. Es tut extrem weh, wie wir momentan die Punkte herschenken“, sagte der Schleizer Trainer im Nachgang. Zwar blieb Zeit, die zuletzt gegen den FC Saalfeld noch zum Ausgleich genutzt wurde, doch in diesem Oberlandderby sollte vor 380 Zuschauern nicht einmal ein Treffer gelingen.

 

Tabelle Landesklasse