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FSV-Coach Roger Fritzsch zum Wechsel von Nicky Eichelkraut

Alexander Hebenstreit, 16.11.2020

FSV-Coach Roger Fritzsch zum Wechsel von Nicky Eichelkraut

Dass mit Nicky Eichelkraut ein Schleizer Eigengewächs bald wieder das schwarz-gelbe Trikot tragen wird, dürfte genau nach Roger Fritzschs Geschmack sein. Bereits kurze Zeit nach seiner Amtsübernahme machte der Plauener in Schleizer Diensten deutlich, dass Spieler mit FSV-Vergangenheit für ihn auf der Suche nach Verstärkungen klare Priorität haben.

Insofern passt es perfekt ins Konzept des Trainers, dass nach Albert Pohl auch der 27-jährige Eichelkraut von der SpVgg Selbitz zu seinem Heimatverein zurückkehrt. Weniger nach Wunsch verlief die Verständigung bzgl. der Wechselmodalitäten, so dass sich der Rückkehrer noch bis Ende Februar bis zu seinem Pflichtspielcomeback gedulden muss. Seinen vorerst einzigen Einsatz hatte Nicky Eichelkraut während der Vorbereitung.

„Nicky konnte im Sommer beim Testspiel gegen den VfB 09 Pößneck zu 100 Prozent überzeugen. Leider konnten wir mit der SpVgg Selbitz keine Einigung erzielen. Das war extrem bitter für den Spieler, aber natürlich auch für uns als Team“, so Roger Fritzsch über den Zugang, dem vorerst nur die Teilnahme am Training bleibt – jedenfalls dann, wenn tatsächlich trainiert werden darf.

Vor seinem Abgang nach Selbitz machte sich Nicky Eichelkraut vor allem als offensiv denkender und laufstarker Außenverteidiger einen Namen. Ob er daran anknüpfen wird, ist noch völlig offen. „Auf eine feste Position möchte ich mich zum jetzigen Zeitpunkt nicht festlegen. Fakt ist aber, dass er aufgrund seiner guten Physis auf mehreren Positionen eine Option sein wird“, erklärt Roger Fritzsch, der die Spielweise des 27-Jährigen als ruhig und sachlich, gleichzeitig aber dynamisch und gradlinig beschreibt.

Trotz der langen Zeit ohne Spielpraxis, sieht der FSV-Coach im Wechsel einen richtigen Schritt für beide Seiten: „Ich denke, er hat richtig Bock wieder für den FSV kicken und dass unsere Spielidee gut zu seinen Stärken passt. Somit ergibt sich aus meiner persönlichen Sicht eine Win-Win-Situation wie bei der Rückkehr von Albert Pohl.“

 

Schleizer Eigengewächs muss sich nach Rückkehr noch bis Februar gedulden