Est. 1913

Bittere Niederlage in Saalfeld: FSV Schleiz unterliegt knapp mit 0:1

Stefan Strauß, 24.08.2025

Bittere Niederlage in Saalfeld: FSV Schleiz unterliegt knapp mit 0:1

Co-Trainer Amel Nukovic muss am Ende mit ansehen, wie seine Mannschaft trotz ordentlicher Leistung und zahlreicher Chancen am Ende mit leeren Händen dasteht. Foto: St. Strauß

 

1.Mannschaft : Spielbericht

11Teamsports Thüringenliga
2. Spieltag - 23.08.2025 15:00 Uhr
FC Saalfeld   FSV Schleiz
FC Saalfeld 1 : 0 FSV Schleiz
(0 : 0)

Spielstatistik

Gelbe Karten

Tidjane BambaMartin BergerAlbert Pohl

Zuschauer

121

Torfolge

1:0 (53') FC Saalfeld

 

Bittere Niederlage in Saalfeld: FSV Schleiz unterliegt knapp mit 0:1

 

Trotz einer engagierten Leistung und zahlreicher Chancen musste sich der FSV Schleiz am 2. Spieltag der Thüringenliga am Samstag beim FC Saalfeld mit 0:1 geschlagen geben. Ein schneller Angriff über die rechte Seite der Gastgeber entschied die Partie, während unsere Mannschaft trotz stellenweise Dauerdruck und reihenweise guter Möglichkeiten zu keinem Torerfolg kam. Somit bleibt die mangelnde Chancenverwertung der rote Faden im Spiel der Mannschaft von Roger Fritzsch, welche den erfahrenen Chefcoach und die zahlreich mitgereisten Schleizer Fans reihenweise verzweifeln ließen und den Liga-Fehlstart leider perfekt machten. Denn auch wenn man nur jeweils ein Gegentor kassierte, so machen keine eigenen erzielten Tore unter dem Strich leider 0 Punkte.

Ausgeglichenes Spiel vor der Pause

Im Vergleich zum Pokalerfolg in Kahla nahm unser Trainerteam nur eine Änderung in der Startaufstellung vor, in der Elton Marciano Sa für den kurzfristig erkrankten David Langer auf dem linken Flügel startete. Von Beginn an zeigte der FSV eine konzentrierte Vorstellung und kam auch immer wieder vor das Gehäuse von FCS-Schlussmann Onyshchenko, welcher aber ebenso wie sein gegenüber Luis Groh eine fehlerfreie Leistung zeigte und stets auf dem Posten war. Vorallem unser Torwart-Youngster traf in zahlreichen Situation meist die richtige Entscheidung, als er bei Umschaltsituationen der Hausherren stets an der eigenen Strafraumgrenze per Kopf oder Fuß eingreifen musste und seinen Kasten zunächst auch im Eins-Gegen-Eins-Duell mit FCS-Torjäger Stan Kleyla sauber hielt. 

Konsequenter Abschluss bringt Saalfeld in Front

Vor 121 Zuschauern fiel dann der letztlich entscheidende Treffer der Partie kurz nach Wiederanpfiff genau in eine starke Drangphase des FSV: In der 54. Minute nutzte Saalfeld eine seiner wenigen Offensivaktionen in Durchgang Zwei, als sich die Hausherren schnell über ihre rechte Seite durchsetzen konnten und den Ball nur noch in den Rückraum spielten, wo Oleksii Moiseienko goldrichtig stand und die Kugel konseqent in den Maschen unterbrachte.

Schleizer Dauerdruck ohne Belohnung

Das Gegentor brachte die Mannen um Neu-Kapitän Albert Pohl allerdings nur kurz aus dem Konzept, denn wenig später übernahm der FSV komplett die Kontrolle, drückte den Gegner über eine halbe Stunde lang tief in die eigene Hälfte und erspielte sich mehrere Großchancen. Doch entweder fehlte das Glück im Abschluss, die entscheidende Konsequenz, die Übersicht für den besser positionierten Nebenmann oder der starke Saalfelder Keeper verhinderte den Ausgleich. So verstrichen zahlreiche ungenutzte Chancen bis tief in die Nachspielzeit und schließlich bis zum Schlusspfiff des souverän leitenden Unparteiischen leider ohne Ertrag.

Trotz der Niederlage konnte die Mannschaft allerdings abermals zeigen, dass sie in der Thüringenliga auf jeden Fall spielerisch mithalten kann. Auf diese kämpferische Leistung lässt sich aufbauen, auch wenn die Aufgaben in den kommenden Wochen mit Weida (H), Meuselwitz (H) und Eichsfeld (A) auf jeden Fall nicht leichter werden.

Stimme zum Spiel

Unser Trainer Roger Fritsch zeigte sich nach dem Schlusspfiff folgerichtig äußerst enttäuscht:
„Das war teilweise Kreisklassen-Fußball, was wir im Abschluss gespielt haben. Wir hatten klare Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden. Am Ende ist es sehr, sehr bitter, hier mit leeren Händen dazustehen.“


Quelle:Alexander Stich und Stefan Strauß


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