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Coach des FSV Schleiz trotz Sieg über Aufstiegsanwärter FC Saalfeld angefressen

Alexander Hebenstreit, 25.07.2021

Coach des FSV Schleiz trotz Sieg über Aufstiegsanwärter FC Saalfeld angefressen

Er sah in beiden Partien des Wochenendes Vieles, was ihm durchaus gefallen haben durfte, aber unterm Strich ist Fußball selbst in Testspielen ein Ergebnissport und jene Ergebnisse waren aus Schleizer Sicht einfach zu wenig. Doch die Resultate waren nicht das Einzige, was FSV-Coach Roger Fritzsch sauer aufstieß.

 

1.Mannschaft : Spielbericht Freundschaftsspiele

FSV Schleiz   FC Saalfeld
FSV Schleiz 2 : 1 FC Saalfeld
(1 : 0)
1.Mannschaft   ::   Freundschaftsspiele   ::   24.07.2021 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Mirko HornFrank Gerisch

Zuschauer

85

Torfolge

1:0 (8.min) - Mirko Horn
2:0 (52.min) - Frank Gerisch
2:1 (83.min) - FC Saalfeld

 

Coach des FSV Schleiz trotz Sieg über Aufstiegsanwärter FC Saalfeld angefressen

 

Nur 20 Stunden nach dem Gastspiel in Oelsnitz wurde das Heimspiel des FSV Schleiz gegen den FC Saalfeld angepfiffen. In beiden Reihen fehlten einige Spieler, was die Rennstädter jedoch deutlich besser zu kompensieren wussten. Zwar gehörte die erste gefährliche Aktion der Partie dem Aufstiegsanwärter aus der Landesklasse Staffel 1, letztlich sollte jedoch der späte Anschlusstreffer durch Stan Kleyla der einzige Abschluss bleiben, der auf das Schleizer Gehäuse ging.

Dabei war die Tatsache, dass der agile Saalfelder Offensivmann in der 83. Minute nicht etwa zum Ehrentreffer sondern zum 2:1-Anschluss traf, das größte Ärgernis der Partie, denn die Chancenverwertung war trotz einiger gut herausgespielter Möglichkeiten einfach nur mangelhaft. Bezeichnend hierfür ist, dass der zweite Schleizer Treffer dann auch eher dem Zufall entsprang, als Frank Gerisch Marco Saß' Hinternvorlage zum 2:0 abschloss (52.). Zuvor hatte Mirko Horn wie am Vorabend die frühe Führung für den FSV besorgt.

Die letzte halbe Stunde hatte dann eher Trainingsspielcharakter, ehe Kleylas wuchtiger Treffer noch ein wenig Würze in die letzten Minuten brachte. Die FSV-Defensive wackelte zwar, ließ letztlich aber keinen echten Gefahrenmoment mehr zu, so dass es beim hochverdienten, aber viel zu knappen Heimsieg blieb.

Letzteres unterstrich auch FSV-Coach Roger Fritzsch in seiner kurzen Bilanz - auch mit Blick auf das vorhergehende Spiel in Oelsnitz, in dem die Schleizer ebenfalls im Abschluss sündigten. "Wir können aufgrund der schwachen Chancenverwertung in beiden Spielen einfach kein positives Fazit ziehen. Beide Partien hätten wir deutlicher gestalten müssen. Dennoch haben gerade die Spieler, die in beiden Spielen zur Verfügung standen, in mehreren Bereichen gut gearbeitet."

Bezogen auf den spärlichen Kader am Samstag schiebt der ehrgeizige Schleizer Trainer nach: "Im Spiel gegen Saalfeld fehlten uns zehn Feldspieler und das ist in dieser Phase der Vorbereitung mehr als suboptimal! Hier sollten sich einige mal ganz schnell hinterfragen, ob sie tatsächlich Thüringenliga-Fußball spielen wollen."