Est. 1913

FSV Schleiz vor schwerer Auswärtshürde  

Frank Gerisch, 16.03.2017

FSV Schleiz vor schwerer Auswärtshürde   

Besser hätte die Rückrunde für den FSV Schleiz nicht beginnen können. Mit zwei Siegen in Folge (gegen Neustadt 0:5 und Stadtilm 3:1) befindet sich die Distelmeier-Elf im Aufwind. Doch am kommenden Samstag um 14 Uhr wartet auf die Rennstädter ein anderes Kaliber, wenn man beim Aufstiegsaspiranten FSV Grün-Weiß Stadtroda zu Gast ist. Schiedsrichter Möbius wird die Begegnung des 18. Spieltags leiten.

Stadtroda belegt aktuell mit 42 Punkten den zweiten Tabellenplatz und kann sich mit nur zwei Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Weida noch berechtigt Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Genau wie Schleiz konnten die Hausherren die beiden Auftaktspiele der Rückrunde siegreich gestalten. Zu Hause wurde der VfR Bad Lobenstein mit 5:1 abgefertigt und vergangene Woche feierten die Richter-Schützlinge einen 0:2-Auswärtserfolg bei Silbitz/Crossen. Vor allem auf heimischen Geläuf sind die Grün-Weißen kaum zu bezwingen. Bei neun Partien steht gerade einmal eine Niederlage (gegen Saalfeld 0:1) zu Buche. Ein Blick auf das Torverhältnis (46:13) verrät, dass die Gastgeber ein echtes Spitzenteam der Landesklasse sind. Mit Gerold (11 Saisontore), Reimann (10) und Fuchs (8) haben die Stadtrodaer hervorragende Offensivspieler in ihren Reihen.

Die Kreisstädter kommen mit viel Selbstvertrauen an die Roda und wollen den Favoriten ein Bein stellen. Durch den guten Rückrundenstart verbesserten sich die Schleizer auf den neunten Platz und stellten den Anschluss an die Mittelfeldränge her. Das Tor wird wieder Hebenstreit hüten, da die beiden anderen Tormänner im Kader Pasold und Blöthner verletzungsbedingt ausfallen, außerdem steht hinter den Einsätzen von Hoyer und Platzek ein Fragezeichen. Dennoch machen die gezeigten Leistungen Mut, mindestens einen Punkt aus Stadtroda zu entführen. Zumal die Defensive in den letzten Begegnungen besser stand und kaum etwas zuließ. 

Das Hinspiel am Fasanengarten gewann der FSV Stadtroda mit 0:2 durch die Tore von Fuchs und Metzner. In einer ausgeglichenen Partie, in der beide Mannschaften zahlreiche Torchancen kreierten, waren am Ende die Randjenaer das cleverere Team.

Die Mannen um Kapitän Gerisch freuen sich über jede Unterstützung aus der Heimat und gehen hochmotiviert in die Partie.


Quelle:JP Sheriff


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