Bericht zur Nachwuchsarbeit beim FSV Schleiz e.V.
Frank Gerisch, 12.12.2016
Schleiz. (FSV Schleiz/Saß)
Steffen Saß gab dem Vogtlandspiegel als Nachwuchsleiter ein Interview, in dem die aktuelle Situation im Verein und im Speziellen die Nachwuchsarbeit, dem Standbein unseres Vereins, erörtert wurde. Viel Spaß beim Lesen.
Über einhundert Kinder und Jugendliche zwischen vier und 18 Jahren sind im Verein FSV Schleiz in sieben Mannschaften organisiert. Betreut werden sie von 12 ehrenamtlichen Trainern, die mit einem hohen Zeitaufwand und viel Herzblut zwei Trainingseinheiten pro Woche und natürlich den wöchentlichen Spielbetrieb absichern. Außer unseren Kleinsten, den Bambinis, die ausschließlich regionale Turniere mit sehr viel Zuspruch des mitziehenden "Fan-Trosses" - bestehend aus Eltern, Großeltern und Geschwistern - gehen alle anderen Teams im Großkreis Jena-Saale-Orla auf Reisen oder werden von ihren Gegnern am Fasanengarten besucht.
Unsere drei Großfeldmannschaften kämpfen hier alle an der jeweiligen Tabellenspitze, auch die drei Kleinfeldmannschaften, also unsere jüngeren Spieler sind erfolgreich unterwegs. Selbstverständlich sind auch zwei Männermannschaften im FSV aktiv: Die erste Mannschaft, das Aushängeschild unseres Vereins, spielt nach dem Aufstieg in der vergangenen Saison in der Landesklasse - derzeit im Mittelfeld - , die 2. Mannschaft, ebenfalls nach Aufstieg in der vergangenen Spielzeit in der Kreisoberliga.
All diese erfreulichen Entwicklungen sind meiner Meinung nach nur möglich durch den selbstlosen Einsatz vieler Helfer, einer umsichtigen, gut strukturierten, für alle Mitglieder transparenten und konsequent nachwuchsorientierten Arbeit der Verantwortlichen im Verein, natürlich dem Engagement vieler unserer Aktiven, der Unterstützung unserer Gönner, sowie aller Eltern und Großeltern. Nicht zu vergessen, unsere treuen Fans, die die Schleizer Fußballer jede Woche anfeuern.
Es ist mir wichtig zu erwähnen, dass jegliches Engagement im Nachwuchs des FSV, sowohl aller Aktiven als auch der Vereinsführung, dem wöchentlichen "Fahrdienst“ der Eltern, den unzähligen Einsatzstunden der Trainer sowie aller sonstigen im Hintergrund Beschäftigten, rein ehrenamtlich und ohne jegliche Entlohnung abläuft. Deshalb an dieser Stelle noch einmal stellvertretend f¸r alle Kinder und Jugendlichen, einen Riesen-Dank an alle Genannten.
Durch die Veränderungen in der Vereinspolitik, bspw. der grundhaften Sanierung unseres Sportlerheims, der engen Verknüpfung der Nachwuchsmannschaften untereinander sowie dem Männerbereich und vieler gemeinsamer Aktivitäten entwickelt sich mehr und mehr ein funktionierendes Vereinsleben, in dem man sich wiederfindet und gern einbringt.
Höhepunkt der Aktivitäten ist unser Vereinsfestwochenende, das von unseren Aktiven im Männerbereich komplett selbst organisiert wird. Aber auch unsere in jedem Jahr sehr gut besuchten Hallenturniere für alle Mannschaften in der Schleizer Böttgerhalle im Februar, sowie das attraktive und beliebte einwöchige Nachwuchsfußballcamp im Sommer seien erwähnt.
All diese Aktivitäten sowie jegliche aktuellen Informationen über den Spielbetrieb aller Mannschaften und alle Ereignisse publizieren wir stets aktuell auf unserer Homepage: www.fsv-schleiz.de
Zu erfahren sind hier die Trainingszeiten und Ansprechpartner aller Nachwuchsmannschaften, die sich über sportlich interessierte Kinder, die sich in Form eines kostenlosen dreiwöchigen Schnuppertrainings einen unverbindlichen Eindruck verschaffen wollen, freuen würden.
Ein letzter, aber dennoch sehr wichtiger Punkt bleibt mir noch im Sinne unseres Nachwuchses in Hinblick auf die weitere positive Entwicklung: Unsere Trainingsbedingungen. Ansprechen möchte ich hier alle öffentlichen Institutionen auf städtischer sowie auf Landesebene oder aber auch sonstige regional und überregional agierende Unternehmen oder Einrichtungen. Ich würde mir für alle Kinder und Jugendlichen in unserem Verein, aber auch für kleinere Nachbarvereine adäquate Trainingsbedingungen auf einer wie auch immer gearteten Sportanlage in Schleiz, die einen niveauvollen Spiel- und Trainingsbetrieb für insgesamt zehn Mannschaften möglich macht, wünschen. Jedoch ist dies vom Verein, der mit der Organisation des wöchentlichen Trainings und Spielbetriebs sowie der Instandhaltung und Bewirtschaftung einer in die Jahre gekommenen Turnhalle, der Außenanlagen sowie Sportgebäuden schon regelmäßig an seine finanziellen, personellen und technischen Grenzen gerät, nicht zu stemmen. So schauen die Kreisstadtfußballer betrübt in die Nachbarstädte nach Neustadt/O., Tanna, Pößneck und Bad Lobenstein, deren Wünsche diesbezüglich bereits in Erfüllung gingen.
Quelle:Steffen Saß