Est. 1913

Training vs. Spieltag: Oskar Petzolds Schleizer bei den Preußen zu Gast

Leif Broßmann, 26.09.2026

Training vs. Spieltag: Oskar Petzolds Schleizer bei den Preußen zu Gast

Für Oskar Martin Petzold (rechts) wird das Auswärtsspiel in Bad Langensalza am siebten Spieltag eine besondere Partie sein. Foto: Jü. Müller

 

Thüringenliga, 7. Spieltag
Preußen B. Langensalza – FSV Schleiz
Samstag, 26. September 2026 | 13:00 Uhr
Stadion d. Freundschaft, Bad Langensalza


Dass den FSV Preußen Bad Langensalza und unsere Schwarz-Gelben eine gemeinsame Thüringenliga-Geschichte verbindet, ist hinreichend bekannt. Etwa nahmen beide Fußballsportvereine an den Playoffs zur Oberliga 2021 teil oder kamen in den letzten beiden Spielzeit stets als Tabellennachbarn ins Ziel. Vor allem bietet das Duell der beiden aber stets Spannung und Intensität, während mittlerweile entstandene Freundschaften für diese 90 Minuten (plus Nachspielzeit) ruhen.

Etwa konnten die Rennstädter kein einziges der ersten sechs Aufeinandertreffen gewinnen, dann aber wiederum selbst drei Spiele lang ungeschlagen gegen die Rosenstädter bleiben. Insgesamt ergibt sich bei zwölf Schlagabtauschen eine ausgeglichene Statistik von vier Remis' sowie je vier Siegen. Dazu passte auch das jüngste 2:2 zum Maifeuer dieses Jahres, als Pohl und Hoyer einen 2:0-Rückstand nach einem waschechten Fehlstart egalisierten.

Mit von der Partie war da auch der 20-jährige Oskar Martin Petzold, der die gesamten 90 Minuten absolvierte. Obwohl es für ihn die erste Saison in der Thüringenliga war und er somit auch das erste Mal im Stadion der Freundschaft spielte, war ihm die Anlage der Preußen dennoch nicht neu: Denn seit der vergangenen Saison trainiert der Mittelfeldakteur phasenweise bei der Elf von Thomas Wirth mit. "Weil ich in Gotha meine Ausbildung absolviere, kann ich mich hier auf möglichst hohem Niveau auch unter der Woche fit halten, sofern ich in Schleiz nicht mittrainieren kann. Die beiden Trainer kennen sich anscheinend schon länger und verstehen sich ganz gut", erklärt OMP diese kuriose Situation.

Und so habe Roger Fritzsch Petzold diese Lösung vorgeschlagen, da so auch ein vergleichbares Training auf Verbandsliga-Niveau möglich ist. Er berichtet weiter: "Sonst hätte ich auch in bei Wacker Gotha [Landesklasse, Anm. d. Red.] mittrainieren können. Stattdessen habe ich also auch schon im letzten Theorieabschnitt - bis zu meiner Verletzung - in Langensalza am Training teilgenommen."

Diese Kombination funktioniert nicht nur theoretisch, sondern auch in der Praxis: "Ab dem ersten Training habe ich mich in LSZ gut aufgehoben gefühlt. Das sportliche Niveau ist vergleichbar mit unserem, also gut, und die Menschen dort - vom Trainerteam und den Verantwortlichen über die Mannschaft bis hin zu einzelnen Zuschauern und Fans - sind alle sehr sympathisch und das macht es sehr angenehm für mich. Ich denke also, dass diese Konstellation menschlich und sportlich gut passt", freut sich Petzold.

Und wir freuen uns mit ihm und sind froh, dass es für ihn so die Möglichkeit gibt wegen hochwertigen Trainings Woche für Woche eine Optition für die Thüringenligamannschaft zu sein. Zuletzt stand er für diese übrigens vor zwei Wochen im Thüringenpokal auf dem Platz, als gegen den TSV Gera-Westvororte (s. Foto) der Schritt ins Achtelfinale gelang. Dort wartet kommende Woche der ZFC Meuselwitz (Oberliga). Oskar Petzold hat sich zunächst aber mit einem Treffer und einer Vorlage beim letztwöchigen Heimsieg der Zweiten gegen Stadtroda für einen Einsatz heute gegen die Preußen empfohlen. Zudem absolvierte er auch beide Trainingseinheiten in dieser Woche - und zwar beide in der Rosenstadt.

Wir wünschen ihm und der Mannschaft beste Erfolge beim Viertplatzierten am heutigen Samstag!
Mit einem Sieg würde es gelingen, vorbeizuziehen.


Quelle:Leif Broßmann (Text) | Jürgen Müller (Foto)


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