Est. 1913

Geflüster vom Fasanengarten: Corina & Karsten Beyer und ihr Wirken am Sportplatz

Leif Broßmann, 25.09.2026

Geflüster vom Fasanengarten: Corina & Karsten Beyer und ihr Wirken am Sportplatz

Wir möchten mit dem leisen Berichten fortfahren: In der neuesten Ausgabe von Geflüster vom Fasanengarten hören wir, was Corina & Karsten Beyer bewegt und antreibt. Woche für Woche hantieren sie für unsere Farben – und meistens sieht man das gar nicht direkt. Corina unterstützt stets bei der Spieltagsdurchführung und dann, wenn es darum geht größere Veranstaltungen zu organisieren und zu meistern. Karsten war zuletzt jahrelang Mannschaftsbetreuer im Männerbereich und sich ebenfalls für keinen helfenden Handgriff zu schade. Die beiden packen einfach an und das Ergebnis ist unbezahlbar: Spieler, die sich wohlfühlen, Vorhaben, die funktionieren, und Gäste, die jederzeit gern wiederkommen. Viel Spaß mit dieser Ausgabe!

 

KB, als die 2. Mannschaft dich 2023 als ihren langjährigen Betreuer verabschiedete und Picki dich fragte, wie lang du diesen Posten schon bekleidet hattest, meintest du: "Eigentlich schon immer!" Wie lang denn genau und wie fandest du den Weg zum FSV?
Seit wann ich Betreuer gewesen bin, weiß ich gar nicht mehr genau, aber es muss so ab 2009 gewesen sein, als wir mit der 2. Mannschaft aufgestiegen sind, zumindest ist es das, an was ich mich noch sehr gut erinnern kann; also gut möglich, dass ich auch schon etwas früher zum FSV kam. Danach folgten die Pokalsiege 2010 in Ranis gegen Ebersdorf und der Pokalsieg 2011 in Gefell gegen Hirschberg. Es war eine unvergessliche Zeit! Ich selbst war eigentlich Leichtathlet bis zur Ausbildung. Fußball habe ich nur in meiner Freizeit gespielt und bei Gauditurnieren, aber nie im Ligabetrieb. Den Betreuerposten verdanke ich größtenteils meinem Freund Marco Lippold. Durch ihn war ich jedes Wochenende mit auf dem Sportplatz und fuhr auch mit zu den Auswärtsspielen. Da es niemanden gab, außer dem Trainer, der sich um die Trikots, Bälle, Spielerpässe und das Ausfüllen des Spielformulars gekümmert hat, habe ich mehr und mehr solche Aufgaben übernommen. Also bin ich eher zufällig und schleichend zum Betreuer geworden. Wäre ich nicht gewesen, wären die Jungs so manches Mal ohne Trikotsatz oder ohne Bälle oder Spielerpässe angereist (schmunzelt).

Julian Picker (rechts, damaliger Kapitän der Zweiten), verabschiedet Karsten Beyer (sitzend) als Mannschaftsbetreuer im Juni 2023 nach dem geschafften Klassenerhalt. Anschließend war KB auch noch zwei Jahre der Betreuer der Thüringenligamannschaft.

 

Corina, kamst du dann über Karsten an den Fasanengarten? Seit vielen Jahren bereicherst du das Vereinsleben mit der Organisation von Events und einem unermüdlichen Drang zum Anpacken. Inwiefern hilft dir deine Ausbildung dabei diese Aufgaben immer wieder so fleißig und zuverlässig anzugehen?
Ja, tatsächlich kam ich durch Karsten zum FSV. Zunächst aber nur hin und wieder zusammen mit unserer Tochter Gina als Fan, bis unser Jonas dann 2015 mit sechs Jahren aktiv mit dem Fußballspielen beim FSV begann. Es kann gut möglich sein, dass meine Ausbildung und Berufserfahrung als Hotelfachfrau da eine Rolle spielt, darüber habe ich aber noch nie nachgedacht. Ich liebe einfach das Gewusel rund um den Verein, die Spieler, die Fans und das ganze Vereinsleben. Veranstaltungen zu planen, organisieren und durchführen, hat mir tatsächlich schon immer Spaß gemacht. Das funktioniert aber nur, wenn man die richtigen Jungs und Mädels am Start hat, in denen der gleiche Vereinsgeist lebt, wie in mir bzw. uns. Diejenigen, die ich meine, dürfen sich jetzt gern angesprochen fühlen. Ich drück euch ganz lieb!

Gemeinsam mit Kevin Priedemann (rechts) organisiert Corina Beyer (links) seit vielen Jahren das Fußballferiencamp. Auch der FSV-Weihnachtsmarkt und das Familien- und Kinderfest werden beispielsweise jährlich von ihr geplant.

 

Auch eure Kinder Gina und Jonas trifft man regelmäßig am Schleizer Sportplatz. Wie viel FSV steckt in Familie Beyer?
C: Eigentlich haben unsere Wochenenden als Familie fast immer auf dem Sportplatz stattgefunden bzw. sind wir mit Jonas zu den Auswärtsspielen gefahren oder öfter auch mit zur Zweiten. Als Gina dann auch noch mit dem Ausschenken im Sportlerheim angefangen hat, naja, da war man als Familie halt zusammen am Sportplatz (grinst).

Karsten, du hast dich am Ende der vergangenen Saison von der Mannschaft verabschiedet und unterstützt nun eher zu Veranstaltungen und generell auf dem Vereinsgelände.
Dass ich jetzt eher auf unserem Sportgelände tätig bin, liegt einfach daran,  dass es immer zu tun gibt, seien es die Vorbereitungen an Spieltagen und Events oder Reparaturen und natürlich auch immer wieder Aufräumarbeiten.

 

 

Liebe Beyers, wir wünschen euch weiterhin viel Freude und Zufriedenheit beim Werkeln und Wirken am Fasanengarten und drum herum und dass euch dabei stets Leute umgeben, mit denen genau das Spaß macht! Wir sind froh, euch zu haben. Vielen Dank!


Quelle:Leif Broßmann (Text) | Thomas Quentin, Alexander Hebenstreit, Leif Broßmann (Fotos)


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