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Getrübte Stimmung in Schwarz und Gelb trotz nächstem Heimsieg

FSV Schleiz, 05.10.2020

Getrübte Stimmung in Schwarz und Gelb trotz nächstem Heimsieg

(FSV verliert Kapitän -zumindest für ein Spiel. Da kam unser FSV 88 Minuten ohne Karte aus und dann wurde unser Kapitän doch noch vom Platz gestellt. Zu der unnötigen gelben Karte in der 88 Minute gesellt sich im letzten Angriff Weimars eine zweite - in der Summe dann gelb-rot und ein Spiel Zuschauer. Schade - das war ein echter Stimmungskiller...)

1.Mannschaft : Spielbericht Thüringenliga, 6.ST

FSV Schleiz   SG SC 1903 Weimar
FSV Schleiz 5 : 3 SG SC 1903 Weimar
(3 : 0)
1.Mannschaft   ::   Thüringenliga   ::   6.ST   ::   03.10.2020 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

3x Frank Gerisch, 2x Albert Pohl

Assists

Martin Berger, Mirko Horn, Albert Pohl

Gelb-Rote Karten

Mirko Horn (90.Minute)

Zuschauer

223

Torfolge

1:0 (27.min) - Frank Gerisch (Albert Pohl)
2:0 (29.min) - Albert Pohl
3:0 (38.min) - Albert Pohl (Martin Berger)
3:1 (54.min) - SG SC 1903 Weimar per Elfmeter
3:2 (62.min) - SG SC 1903 Weimar
4:2 (64.min) - Frank Gerisch
5:2 (69.min) - Frank Gerisch per Kopfball (Mirko Horn)
5:3 (80.min) - SG SC 1903 Weimar

 

Getrübte Stimmung in Schwarz und Gelb trotz nächstem Heimsieg

 

Es mutete schon etwas merkwürdig an. Als Schiedsrichter Nick Schubert die Partie zwischen dem FSV Schleiz und dem SC Weimar am Fasanengarten abpfiff, war der fünfte Sieg des Aufsteigers im sechsten Saisonspiel perfekt. Der Großteil der erneut weit über 200 Besucher freute sich nicht nur darüber, ein hochunterhaltsames Fußballspiel gesehen zu haben, sondern auch dass ihre Elf die nächsten drei Punkte einfuhr. Und die Spieler selbst? Die trotteten mit gesenkten Köpfen vom Platz als hätten sie eine Niederlage kassiert.

Dass keine Freude aufkommen wollte, lag zum einen daran, dass man die Zügel nach einer fantastischen ersten Halbzeit völlig schleifen ließ, noch mehr aber am absolut unnötigen Platzverweis für Kapitän Mirko Horn. Zu einer Phase als die Partie längst entschieden war und nur noch ihrem Ende entgegen trudelte, unterliefen dem Abwehrchef der Schleizer, die ansonsten ohne Karte auskamen, zwei Fouls, für die er in Minute 89. Gelb und in der Nachspielzeit schließlich Gelb-Rot sah.

Dabei hätte alles so schön sein können. Die Schwarz-Gelben zeigten den Weimarern klar auf, wer am Fasanengarten das Sagen hat. Obwohl Albert Pohl mit der ersten Aktion des Spiels einen Riesen vergab, schossen die Hausherren bis zur Pause eine 3:0-Führung heraus. Nach Frank Gerischs Treffer zum 1:0 (27.) entschied sich Pohl statt der einfachen Tore lieber die schweren zu machen. Erst versenkte er einen Eckball direkt im Weimarer Kasten (29.), anschließend traf er nach Freistoßablage aus gut 20 Metern (38.). Die Gäste kamen nur einmal gefährlich vors FSV-Tor, doch Luca Albrechts Kopfball verfehlte sein Ziel doch deutlich.

3:0-Vorsprung, eine klare Überlegenheit und die Abwehr stand: FSV-Coach Roger Fritzsch durfte zur Halbzeitpause zufrieden sein. „Wir wollten dringend nachweisen, dass wir von den Voraussetzungen her in Bad Langensalza deutlich benachteiligt waren und deshalb nicht unter wahres Leistungsvermögen abrufen konnten. Bis auf die Chancenverwertung ist uns das in der ersten Halbzeit auch gelungen“, so der Schleizer Trainer. Soweit zum Positiven. Denn den eindringlichen Warnungen trotz, dass das Spiel noch nicht entschieden ist, zeigten die Schwarz-Gelben nach Wiederanpfiff ein völlig anderes – desolates – Gesicht. Entsprechend deutlich äußerte sich Roger Fritzsch: „Was wir in der zweiten Halbzeit dargeboten haben war eine Katastrophe. So dürfen und können wir nicht auftreten.“

Resultat dessen war, dass es durch Albrechts Doppelpack nach einer Stunde plötzlich 3:2 stand. Zum Glück für den FSV präsentierte sich Torjäger Frank Gerisch in den entscheidenden Momenten hellwach und beruhigte das Geschehen nur zwei Minuten nach dem Anschlusstreffer wieder, als er aus schwierigem Winkel zum 4:2 traf. Als er wenig später nach einem Freistoß das 5:2 folgen ließ und Weimars Marc Bisselik wegen der vorausgegangenen Notbremse gegen Albert Pohl Rot sah, war der Dampf wieder vom Kessel. Spannend wurde es zwar nicht mehr, doch neben der Enttäuschung über die eigene Leistung und dem späten Platzverweis gegen Routinier Horn erwies sich auch noch Albrechts drittes Tor zum 5:3-Endstand (80.) als Stimmungskiller für die Kicker in Schwarz und Gelb.

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Quelle:aheb