Est. 1913

FSV Schleiz: Saisonfazit offensives Mittelfeld

Frank Gerisch, 24.06.2016

FSV Schleiz: Saisonfazit offensives Mittelfeld

Saisonfazit FSV Schleiz Markus Stankowski

 

Der stärkste Mann aus Löhma -nach unserem Mannschaftsbetreuer Weißman- ließ auch in dieser Saison nichts anbrennen, außer die ein oder andere Zigarette während der Aufstiegsfeierlichkeiten. Den Titel des zweitstärksten Mannes aus Löhma hat er aber nur seinem positiven Lebenswandel und den optimalen Lebensbedingungen in Löhma zu verdanken. Vorbei sind die Zeiten, in denen er sich in seiner Junggesellenbude ausschließlich von Kinder Pingui ernährte, auch wenns schmeckte. Seine Rettung kam in Form einer Frau, seiner Freundin! Und das war auch gut so. Prompt nahm unser Markus durch regelmäßige Aufnahme vollwertiger Kost (in der Regel mit Kompott) das ein oder andere Kilo zu und bildete wie die meisten seiner Artgenossen ein kleines Wohlstandsbäuchlein.

Was gibt’s zur Saison zu sagen? Stangouu, meist in der Poleposition, war unser Mann, egal auf welcher Position. Ein Fußballer seines Formats trifft eben so gut wie immer und wenns die Kloschüssel nach einer seriösen FSV Party war (wobei er da nicht der Einzige gewesen ist). An ganz besonderen Abenden zeigte er uns dann auch wieder das weiße in den Augen, aber nur, wenn er mit etwas Goldi-Cola angefüttert wurde und einen Tag vorher im Supermankostüm schlief. In der Regel bei Vollmond, wenn Stangouu dann zur Hochform auflief, hatte es auch unser heiliger Rasen schwer. Dieser wird heute noch von unserem Max nachbehandelt, da es ist nicht so einfach ist, verbrannte Erde nach Stankos knackigen Antritten wieder in saftiges Grün zu verwandeln. Diese Umstände musste auch die Firma Eurogreen erfahren, welche ebenfalls anrückte, um die Flurschäden unseres Stangouus zu beseitigen. In diesem Zusammenhang stritten einige Experten über die Bezeichnung dieses Schnelligkeitsphänomens. Im Ergebnis einigte man sich darauf, dass er so schnell sei, dass der Eindruck entsteht, er würde schon wieder rückwärts laufen. Demnach so ne Art zurück in die Zukunft, bloß auf polnisch – kurwa mac. Diese Theorie würde natürlich einiges erklären.

Doch die Art und Weise unseres Duracellhäschens gab ihm Recht. Bei allen Spielen stand er auf dem Platz, konnte dabei 21 Buden machen und 16 weitere auflegen. In der Torjägerliste belegte er damit den vierten Rang. Während der Saison bekam er lediglich zwei gelbe Karten, was für seine Fairness spricht. Nun hat er es endlich geschafft, mal wieder aufzusteigen. Bleibt zu hoffen, dass unser Stangouu noch viele Jahre gesund bleibt und seinen FSV Schleiz Weida, Weida immer Weida nach vorn bringt, bevor er seine Karriere dann in Löhma ausklingen lassen darf. Weißman zählt wohl schon die Tage, wie gemunkelt wird.

(Stangouu hat genetzt. Habt ihr es gesehen ihr Blinden?)

(Nur ganz selten ging auch mal einer daneben...)

(Stangou auf Schmusekurs.)

 

Leider gibt es neben diesne drei Standaufnahmen keine weiteren Fotos von Stangouu, die ihn im besonderen Maße auszeichen. Er konnte auf Grund seiner Lichtgeschwindigkeit nur selten von unserem Kameramann eingefangen werden. Hoffen wir, dass die Technik einen großen Schritt nach vorne macht, um auch ihn für die Nachwelt aufs Foto zu bringen. 


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