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Auch ohne Sieg über Bad Langensalza: FSV Schleiz ist bestes Heimteam der Liga

Alexander Hebenstreit, 13.06.2022

Auch ohne Sieg über Bad Langensalza: FSV Schleiz ist bestes Heimteam der Liga

Kaum ein Durchkommen gab es für die FSV-Offensive um Markus Porst gegen die tief stehenden Preußen aus Bad Langensalza. Entsprechend chancenarm wurde die Partie, die letztlich keine der beiden Mannschaften für sich entscheiden konnte. Foto: Jürgen Müller

 

1.Mannschaft : Spielbericht Thüringenliga, 27.ST

FSV Schleiz   Bad Langensalza
FSV Schleiz 0 : 0 Bad Langensalza
(0 : 0)
1.Mannschaft   ::   Thüringenliga   ::   27.ST   ::   11.06.2022 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Gelbe Karten

Hannes Kühnel

Zuschauer

220

 

Auch ohne Sieg über Bad Langensalza: FSV Schleiz ist bestes Heimteam der Liga

 

Das Wichtigste vorab: Der FSV Schleiz sendet schwarz-gelbe Glückwünsche an den Roten Hügel und gratuliert dem FC Thüringen Weida herzlich zur Meisterschaft in der Thüringenliga!

Zweifelsohne hätten unsere Schleizer Jungs das Titelrennen gerne bis zum letzten Spieltag zumindest rein rechnerisch offen gehalten, doch dafür hätte es neben einem eigenen Sieg auch einen Weidaer Patzer gebraucht. Da sich die Mannen aus der Osterburgstadt gegen Bad Frankenhausen (6:0) jedoch keine Blöße gaben, war es aus FSV-Sicht einigermaßen zu verschmerzen, dass es gegen die Preußen aus Bad Langensalza nur zu einem Zähler genügte.

Doch natürlich hätte man den 220 zahlenden Zuschauern gerne etwas mehr zum Heimfinale geboten, als die eher schwer verdauliche Magerkost eines torlosen Remis. Und nein, leider kann man auch nicht von einem 0:0 der besseren Sorte sprechen, wenngleich die Punkteteilung letztlich in Ordnung geht. "Unsere Jungs haben heute wirklich 90 Minuten lang alles versucht, aber unterm Strich haben uns die Ideen gefehlt, um das Bollwerk der Gäste zu knacken", so das kurze Fazit des Schleizer Trainers Roger Fritzsch.

So half der viele Ballbesitz gegen die Rosenstädter nicht, die sich mit sieben Niederlagen und dem einen oder anderen personellen Ausfall im Gepäck am eigenen Strafraum einigelten und es den Rennstädtern damit praktisch unmöglich machten, ihr bevorzugtes, vertikales Spiel aufzuziehen. Stattdessen waren es sogar die Gäste, die vor dem Wechsel bei ihren sporadischen Nadelstichen mehr Gefahr ausstrahlten. Am knappsten war es bei einem ruhenden Ball, als Franz Wiegels Freistoß an den Außenpfosten klatschte.

Um die Schleizer Fans doch noch mit dem elften Heimsieg zu beschenken beorderte Trainer Fritzsch nach Wiederanpfiff Abwehrchef Mirko Horn ins Sturmzentrum. In der Schlussphase rückte mit Lukas Lange sogar noch der zweite Innenverteidiger mit nach vorn, womit die Schwarz-Gelben praktisch mit fünf Stürmern agierten. Doch selbst diese Risikofreude half nichts. Mit der herausgeholten Brechstange gelang es zwar, den einen oder anderen Gefahrenmoment zu kreieren, ins Netz wollte der Ball aber nicht. Stattdessen blieb es beim torlosen Remis, das die Zuschauer zwar nur bedingt erwärmte, doch sie sahen einmal mehr einen bis zum Schluss kämpfenden FSV Schleiz, der sich trotz des Unentschiedens als beste Heimmannschaft der Thüringenliga behauptet.

Da zeitgleich Wismut Gera bei Schott Jena unterlag, festigte man mit dem Punkt sogar Rang zwei. Anders als nach der Partie etwas voreilig vom Sportlichen Leiter Steffen Saß verkündet, haben die Rennstädter die (man darf es ruhig sagen: sensationelle) Vizemeisterschaft allerdings noch nicht sicher. Bei einem Schleizer Punktverlust zum Saisonabschluss in Bad Frankenhausen könnte Wismut Gera die Rennstädter noch mit einem eigenen Sieg überholen. Also: Kein Risiko eingehen und zum Finale einfach noch einmal einen Auswärtssieg einfahren!