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Steigerung in Hälfe zwei rettet Auswärtspunkt bei Eintracht Sondershausen

FSV Schleiz, 11.10.2020

Steigerung in Hälfe zwei rettet Auswärtspunkt bei Eintracht Sondershausen

(Einen schweren Stand hatten unsere Mittelfeldakteure Hoyer und Nukovic, denen es gerade im ersten Abschnitt kaum gelang, Ball und Gegner zu kontrollieren. Erst in der zweiten Hälfte wurde das Spiel besser, was im Ausgleichtreffer seinen Niederschlag fand.)

1.Mannschaft : Spielbericht Thüringenliga, 7.ST

Sondershausen   FSV Schleiz
Sondershausen 1 : 1 FSV Schleiz
(1 : 0)
1.Mannschaft   ::   Thüringenliga   ::   7.ST   ::   10.10.2020 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Frank Gerisch

Assists

Martin Berger

Gelbe Karten

Lukas Lange, Amel Nukovic, Albert Pohl

Zuschauer

179

Torfolge

1:0 (34.min) - Sondershausen
1:1 (76.min) - Frank Gerisch per Kopfball (Martin Berger)

 

Steigerung in Hälfe zwei rettet Auswärtspunkt bei Eintracht Sondershausen

 

Es scheint so manche Gewissheit in dieser noch jungen Thüringenliga-Saison zu geben, auf die man sich verlassen kann. Zwei davon lauten: Wenn Frank Gerisch für den FSV Schleiz über 90 Minuten auf dem Platz steht, trifft er auch und wenn Eintracht Sondershausen zum Heimspiel bittet, endet es mit 1:1. Insofern hätten sich die einmal mehr zahlreich mitgereisten FSV-Anhänger die knapp zweistündige Anfahrt eigentlich auch sparen können, war doch absehbar, was sie erwartet.

Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Denn bis das Remis für den Aufsteiger auf der Habenseite stand, bedurfte es doch einiges an Arbeit. Und Arbeit dürfte das passende Schlagwort für diese Begegnung sein, die fast ausschließlich zwischen den Strafräumen stattfand und praktisch ohne Großchancen blieb.

Einen Anteil daran hatte womöglich auch, dass Gästetrainer Roger Fritzsch seine Startformation stärker umstellen musste, als ihm lieb sein konnte. „Zur Sperre von Kapitän Mirko Horn kamen noch die kurzfristigen Ausfälle von Stammkeeper Alexander Hebenstreit und Verteidiger Max Woitzik hinzu, so dass wir einiges verändern mussten. Das konnten wir heute einfach nicht kompensieren.“

Das schwierige Geläuf im Sondershäuser Ortsteil Berka begünstigte die wenigen Versuche von Flachpassspiel nicht gerade, doch zumindest in einem kurzen Moment des ersten Durchgangs blitzte ein kleines Kabinettstückchen auf, das prompt zum Torerfolg führte. Nach einem doppelten Doppelpass auf engem Raum wurde Sondershausens Andreas Kopf kurz vor dem Strafraum gefoult. Der folgende Freistoß mündete im 1:0, das Patrick Rothe am langen Pfosten erzielte (34.).

„Sondershausen war im ersten Durchgang das klar bessere Team. Auch wenn sie keine richtige Torchance besaßen, war ihr Führungstreffer auf Grund ihres leidenschaftlichen Auftritts verdient. Für uns war es sicherlich ärgerlich, da es ein grober individueller Fehler unseres Torhüters war“, so die Einschätzung von Roger Fritzsch. Immerhin durfte sich der FSV-Trainer gemeinsam mit den Schleizer Fans über eine Steigerung der Rennstädter in Hälfte zwei freuen. „Nach der Pause war es dann etwas besser und der Ausgleich auch verdient. Unterm Strich müssen wir mit dem Ergebnis leben.“

Dass es immerhin dazu reichte, lag einmal mehr an Frank Gerisch. Der Routinier hatte wie seine Offensivkollegen auch einen schweren Stand gegen die von Eintracht-Kapitän Martin Rießland hervorragend organisierte Sondershäuser Hintermannschaft, doch im entscheidenden Moment war er zur Stelle und köpfte Martin Bergers Flanke zum Ausgleich ein (76.).

In der Folge wollten die Schwarz-Gelben mehr, fanden jedoch keine Lücke mehr, so dass es am Ende – wie immer am Sportplatz in Berka – 1:1 hieß. Damit befanden sich die Schleizer übrigens in guter Gesellschaft. In der Spitzengruppe endeten auch die Partien von Wismut Gera, Eintracht Eisenberg, Erfurt Nord und Preußen Bad Langensalza ohne Sieger.

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Quelle:aheb