FSV Schleiz e.V.

Höchster Heimsieg trotz katastrophaler Chancenverwertung

FSV Schleiz, 05.12.2018

Höchster Heimsieg trotz katastrophaler Chancenverwertung

2.Mannschaft : Spielbericht Kreisliga Staffel B, 13.ST

FSV Schleiz II   SV Fortuna Gefell
FSV Schleiz II 5 : 0 SV Fortuna Gefell
(1 : 0)
2.Mannschaft   ::   Kreisliga Staffel B   ::   13.ST   ::   01.12.2018 (11:30 Uhr)

Spielstatistik

Tore

2x Stefan Schubert, Leon Eichelkraut, Paul Jung, Kay Schönfelder

Assists

Maximilian Woitzik, Christian Göller, Steve Priedemann

Zuschauer

10

Torfolge

1:0 (45.min) - Kay Schönfelder per Weitschuss
2:0 (57.min) - Stefan Schubert (Maximilian Woitzik)
3:0 (69.min) - Paul Jung (Steve Priedemann)
4:0 (71.min) - Stefan Schubert (Christian Göller)
5:0 (82.min) - Leon Eichelkraut

 

Höchster Heimsieg trotz katastrophaler Chancenverwertung

 

5:0 hört sich gut an, dennoch sahen die wenigen Zuschauer ein schlechtes Spiel der Schleizer Reserve.

SV Fortuna Gefell trat die Reise mit großen Personalproblemen an den Fasanengarten an. Ohne Ersatzspieler begannen die Gefeller das Spiel, verletzungsbedingt spielten die Gäste die 2. Hälfte sogar in Unterzahl. AN dieser Stelle muss man den Gästen Respekt zollen, gab es doch schon andere Sportfreunde, die die Reise überhaupt nicht erst antraten! Respekt nach Gefell!!!

Nun zum Spiel: Schleiz begann sofort auf Sieg zu spielen indem versucht wurde, Druck nach vorn aufzubauen.  Die erste dicke Chance im Spiel gehörte Schubert, der allein vor dem Tor stehend am Gefeller Schlussmann scheiterte.  Auch die Gäste waren daraufhin gefährlich. Heisrath tankte sich auf der rechten Außenbahn durch und scheiterte an Pasold, der das 0:1 mit einer tollen Parade verhinderte. Nach dieser Großchance versuchte Schleiz weiter das Spiel zu behaupten und in Führung zu gehen. 

Das Passspiel bis in das letzte Drittel des Gegners funktionierte sehr gut, da die Fortunen den Hausherren im Zentrum viele Räume boten. Aber im letzten Drittel offenbarte sich das schwache Schleizer Spiel darin, dass der letzte Pass so gut wie nie ankam, sich festgedribbelt wurde, der Abschluss zu hektisch vonstatten ging oder man den gut positionierten Nebenmann übersah. Auch Freistöße und eine Vielzahl an ausgeführten Eckbällen sollten nicht im frisch lackierten Tor landen.

"Wir haben vor dem Tor viel zu wenig Gefahr ausgeübt. Jede Aktion, für die wir uns entschieden, war eigentlich falsch. Unsere Stürmer bekamen halbhohe Bälle als Zuspiel, die unverwertbar waren oder der Pass in die Tiefe landete im Aus...", so das Fazit von Kapitän K. Priedemann. 

Die Uhr tickte und Schleiz rannte weiter auf das Gefeller Tor an. Dennoch musste man hellwach sein, da Gefell mit den 2 jungen Spielern Lanitz und Heisrath schnell konterte und diese immer eine Gefahr darstellten. Die Stimmung im Team wurde zusehends hektischer und man begann sich selbst zu kritisieren, da vor dem Tor nichts gelang. lediglich der erfahrene Schwarzbach wirkte beruhigend auf seine Mitspieler ein und forderte Geduld und Ruhe. Die richtige reaktion in dieser Spielphase!

Als Erlösung kann man den Fernschuss von Schönfelder aus der halbrechten Position definieren, der leicht abgefälscht im Gästetor kurz vor der Pause zappelte. 

Nach der Halbzeit sah man ein ähnliches Spiel, Gefell verteidigte mit aller Kraft in Unterzahl und Schleiz verstolperte vielmals den Ball in unmittelbarer Tornähe.

Nach einer Woitzik Ecke stand in der 57. Min. Schubert am langen Pfosten frei und schob zum 2:0 ein. Unmittelbar danach hatte Gefell wieder eine gute Kontermöglichkeit, aber auch hier stand Torwart Pasold wieder goldrichtig und vereitelte den Anschlusstreffer. Gefell war nun geschlagen und ließ viele Chancen zu. St. Priedemann erkämpfte sich im gegnerischen 16er den Ball und passte zurück auf Jung, der den Ball zum 3:0 ins kurze Eck beförderte. Auch beim 4:0 war es Priedemann, der aus halbrechter Position flankte. Göller verlängerte den Ball auf Schubert, welcher wieder am langen Pfosten lauerte und die Kugel einschob. Das letzte Tor gehörte dem jungen Schleizer Eichelkraut, der sich mit einem schönem Solo durchsetzte, im ersten Anlauf am Keeper scheiterte, aber den Abpraller unter die Latte hämmerte. 

Danach gab es weitere Großchancen für die Schleizer, um das Ergebnis zu erhöhen. Aber ähnlich wie in der ersten Hälfte stellte man sich wieder beim finalen Passspiel und beim Abschluss anfängermäßig an. So blieb das Ergebnis bei 5:0 stehen und einige Schleizer Spieler verließen den Platz mit gesenkten Köpfen, da man mit dieser Leistung vor dem Tor absolut nicht zufrieden sein konnte. 

Quelle: Steve Priedemann


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